Säule I - Aufbauen

Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk der Natur. Schon seit unzähligen Jahren befindet sich der menschliche Körper in einer stetigen Entwicklung. Und das was er heute ist, verdankt er der Evolution. Denn unser Körper passte sich immer wieder den Gegebenheiten an und dabei lernte der Körper immer mehr. So erkennt der Körper normalerweise feindliche Erreger und schafft es mit dem Immunsystem diese in die Schranken zu weisen. Mit Hilfe der Natur konnte der Mensch, noch weit bevor es Labore und Chemotherapien gab, Linderung und Heilung erreichen.

Aber wie kommt es das wir heute immer mehr Allergien und Probleme haben bei einer so modernen Medizin?

Um so eine Frage zu beantworten könnte ich Bücher schreiben und es gibt bereits unzählige Bücher die immer wieder das versuchen zu erklären. Die komplizierte Theorie soll hier nicht Gegenstand sein. Die großen Probleme die sich immer mehr zeigen sind Nährstoffmangel, Überhygiene, Fehlernährung und auch Mangelbewegung. Natürlich lässt sich nicht alles auf diese zwar großen Probleme zurückführen, sie sind jedoch immer wieder da und sollten daher auch immer Beachtung finden. Und gerade in der Säule I geht es darum. Virchow ist der Vater der Zellularpathologie – die Krankheitslehre der Zelle – und beschrieb damit das Krankheiten auf die Störung bzw. Krankheit einer Zelle zurückzuführen ist. Das war schon in den 1850 Jahren und ist heute in der Medizin allgegenwärtig. Pischinger hingegen griff die „Säfte-Lehre“ wieder auf, die schon von Hippokrates begründet wurde und führte diese wieder in die Medizin ein.

Wenn wir uns nun einmal die Zellen ansehen, so stellen wir fest, dass diese Nährstoffe brauchen. Neben Zucker (Glukose) und Sauerstoff brauchen sie auch noch Mikronährstoffe wie Eisen, Selen, Zink und weitere. Aber auch Proteine werden gebraucht. Die Zelle muss ja schließlich arbeiten. Und arbeiten heißt neben der Zellteilung auch Herstellung, Umwandlung und Atmung. Dabei produziert die Zelle „Abfallstoffe“. Diese „Abfallstoffe“ wie zum Beispiel CO2 oder auch Säuren werden dann vom Stoffwechsel ausgeschieden. Die Zelle und damit die kleinste Funktionseinheit unseres Körpers braucht also Nährstoffe. Bausteine um bauen und arbeiten zu können. Ein großes Problem heutzutage, denn im Zeitalter der Schnelllebigkeit, Unbeständigkeit und schnell wachsenden Industrie und die Kalkulation für den Profit macht Nährstoffe nicht mehr allgegenwärtig. Früher wo das Tier noch gejagt werden musste und Zeit hatte zu wachsen und sich gut ernähren konnte auf den satten Wiesen oder die unzähligen Bienen die es schafften eine reiche Ernte zu bringen waren die Nährstoffe tatsächlich besser verfügbar in den Lebensmitteln. Die heutigen Monokulturen und das starke auswaschen des Bodens, das Überdüngen und auch die Masttierhaltung unter schrecklichen Umständen tragen dazu bei, dass Nährstoffe weniger werden in unserem Essen.

Nicht nur der Mangel sondern auch die einseitige Ernährung, monotone Arbeit, Bewegungsmangel und die Überhygiene runden das Krankwerden ab. Umgangssprachlich werden Kinder in einem Überhygienehaushalt auch als „Sakrotankinder“ bezeichnet. Durch diese starke Überhygiene mit extremer Desinfektion im privaten Wohnbereich hat wohl dazu beigetragen das Allergien verstärkt auftreten. Erklärt wird dies immer wieder damit, dass ein Immunsystem trainiert werden muss. Wenn das ausbleibt so „sucht“ sich das Immunsystem einfach irgendwen aus oder wird falsch geprägt und richtet sich gegen den Körper selbst. Die monotone Ernährung forciert den Mangel und schädigt dabei dann auch noch das Gefäß-System unseres Körpers. Das Überangebot an Zucker lässt die Bauchspeicheldrüse auf Hochtouren arbeiten und frühzeitig erschlaffen und sorgt für eine Insulinresistenz. Die Folge chronische Erkrankungen.

Chronische Erkrankungen sind nicht nur Arthrose sondern auch Diabetes mellitus, Übergewicht und degenerative Erkrankungen. Der Zucker der nicht mehr in die Zelle kommt und die Nervenbahnen angreift, die Unmengen Mikroplastik aus der Plastikflasche oder dem Fisch die in unserem Körper „einfach herumliegen“, die Schmerztabletten die immer wieder durch die Leber und Nieren müssen. Am Ende macht die Dosis – wie schon Hippokrates, Galen oder Paracelsus schon sagten – das Gift oder die Heilung.

Doch bevor es zu einer chronischen Erkrankung wird ist noch ein weiter Weg zurück zulegen. Und das ist gut so. Unser Körper ist doch schon recht strapazierfähig. Immerhin können Menschen auch mit einem Gewicht von über 300 kg noch leben. Nicht gut, aber sie leben, noch. Das heißt, bevor wir chronisch Krank sind können wir noch einiges tun. Wir wissen also das ein Mangel Krankheiten auslösen oder verstärken kann. Aber ein Mangel kann auch dafür sorgen, dass wir gar nicht mehr reagieren können. Fehlt uns zum Beispiel Vitamin D so kann z. B. Covid-19 viel schwerer verlaufen – das haben Studien gezeigt siehe pubmed – und sogar tödlich enden. Auch bei zu viel, zum Beispiel der Diabetes mellitus, können die Folgen chronisch verlaufen. In beiden Fällen sind Konsequenzen inakzeptabel und dennoch werden diese in Kauf genommen.

Was heißt das?

Ich weiß der Text vorher war lang, es war jedoch mein Ziel Sie abzuholen damit Sie die Thematik verstehen und auch den Ernst erkennen. Was heißt das nun für Sie?

Eine Krankheit kann durch Mangel oder von zu viel des – also Dosisabhängig – ausgelöst (verstärkt) werden. Eine Krankheit kann aber auch beeinflusst werden durch eine Dosis. Und genau das bedeutet die Säule I. Vor einer Krankheit steht oft das Zuviel oder das Zuwenig. Irgendwann ist der Punkt erreicht an dem der Körper nicht mehr kann und die Krankheit siegt und mit einem gewaltigen Heer – welches teilweise sogar unser Köper mit hergestellt hat – uns in die Knie zwingt. Und genau diesen Punkt können wir angehen. Die Krankheit ist bereits da und nun heißt es Mobilisierung der Abwehr. Alle Mann auf die Gefechtsstationen. Aber ein Heer ohne Waffen, Motivation und letztlich auch ein hungriges Herr kann uns nicht helfen. Daher setze ich hier an. Stabilisierung, Mobilisierung und Versorgung des Körpereigenen Heeres das Immunsystem. Durch Verfahren wie zum Beispiel das Schröpfen oder einer Reiztherapie wie die Eigenbluttherapie lässt sich das Immunsystem mobilisieren und motivieren. Durch geeignete Präparate können wir das Immunsystem ernähren und stärken so das es es schafft die Eindringlinge zurück zu schlagen.

Mit diesem Verfahren bauen Sie und ich dann Ihr Immunsystem wieder auf. Wir stabilisieren es um es dann gestärkt in die Schlacht gegen Bakterien und/oder Viren zu schicken. Auch gegen autoimmune Prozesse oder chronisch anfangende Krankheiten bauen wir im Team Ihr Immunsystem auf.